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Tipping Point

Was passiert, wenn alles einfach mal gut ist?

 

 

Tipping Point


Spiralförmiges Lilalaunesteigen,
hoch, höher, schneller, weiter
Alles gut, alles toll, perfekt, nie besser
Im Superheldenanzug  auf der Überholspur, mit
falschem Grinsen und echter Angst
dem eigenen Schatten davon laufen.

Die Mauer kommt näher.
Unsichtbar.
Unerwartet.

Der Aufprall, der keiner ist.
Mehr langsames Überkochen, das Pfeifen überhört,
den Kessel nicht vom Herd genommen.
Alles gut, alles toll, perfekt, nie besser.
Giftgrüne Blasen auf der Oberfläche und dazu ein kaum gewagtes
Warum denn nun?

Das Pfeifen ist im Ohr.
Nicht mehr auszuschalten.

Im letzen verzweifelten Atemzug ein Stück weiter nach oben.

Noch einmal laut,
noch einmal grell
Alles Gut, Alles Toll, Perfekt, Nie Besser!
Den Gipfel erreicht
in den Abgrund geblickt -
geblinzelt.

Vor Schreck gefallen.
Gezogen von Metallkalten Greifarmen in
irgendetwas.
Nichts.
Nach dem kurzen Aufschrei - fast nicht erwähnenswert-
Stille neben dem Ticken der Wanduhr.

 

20.02.2014

 

Vielen Dank fürs Lesen, schreibt mir, was ihr denkt. Es ist viel los und gleichzeitig wenig, zumindest bin ich unproduktiv und das fühlt sich grauenhaft an. Ich hoffe, das ändert sich nächste Woche.

Mein Kopf ist voller Chaos, mein Herz voller Liebe, von letzterem bekommt ihr etwas ab: ♥

Und jetzt ab ins Bett, besser wird der Tag nicht mehr

 

Eure Mondprinzessin

21.2.14 00:13


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21.2.14 00:09


Kleine Lichtgestalt

 Ein wundervolles neues Jahr, ihr Wunderkinder! ♥

Lange nichts mehr gepostet, lange nichts mehr geschrieben. Mal wieder eine kleine Schreibpause. 

Zum Start in 2014 ein Text, den ich mehr oder zu schreiben gezwungen war, für meinen Theaterkurs. Ich teile ihn trotzdem mit euch. 

Es gab Wortvorgaben, als Inspiration, die ich verwendet habe. Ich war erst ein wenig überfordert mit der Aufgabe, wollte es nicht zu intim werden lassen, aber wenn ich schreibe wird es wohl immer irgendwie sehr persönlich. 

 

Vielen Dank für eure Kommentare und Mails letztes Jahr, es berührt mich zu wissen, dass ihr meine Gedanken lest. 

Danke an all die wundervollen Menschen in meinem Leben. Danke an jemanden, der die Inspiration für diesen Text geliefert hat. 

 

Kleine Lichtgestalt

 

Im Traum am Meer. In dunkler Stille nur leises Rauschen. Friedliche Einsamkeit.

Mit nackten Füßen über kühlen Sand, mehr Schweben als Laufen. Kein Wind, nicht kalt, nicht warm.

Im Tintenschwarz des Himmels in naher Ferne ein Licht. Mehr Fühlen als Sehen.

Unter der Ruhe scheinbaren Friedens liegt verborgen die Angst. Schlummert nicht mehr, lauert schon. Flüstert, säuselt, lockt.

Zieht mich zurück und treibt mich voran, dem Meer entgegen.

Am Firmament, blickender Stern. Worte sind Gedanken.

„Fürchtest du den Aufprall, wenn du den Fall nicht verhindern kannst? Wovor du fliehst wird dich begleiten, so lang es in dir ist.“

Zynisches Gedankenblitzen. Stern mit Durchblick. Lächerlich.

Die Antwort verflüchtigt sich in einer Welle, die Füße spüren das Wasser nicht.

Die Frage bleibt.

„Was willst du?“

Die Angst wartet, beobachtet. Bereit.

Der Stern und seine Frage bleiben stehen.

Im Funkeln formt sich, durch die Finsternis, leise ein Wunsch. Zaghaft treffen sich Worte. Kaum wahrnehmbar. Fast Lachhaft.

Sei mein Licht in der Nacht.

Angespanntes Atemanhalten. In Erwartung dessen, was – nicht kommt.

Stille.

Und dann, beinahe Erleichterung.

Im Nachklang ein Fragment von Hoffnung.

Der Traum verblasst, das Meer zerrinnt. Im Dämmern schläft die Angst schweigend wieder ein.

Es bleibt das Bild, das Wort, das Licht.

Der Stern wacht über mich.

 

06.01.14

 

 

Lasst mich wissen, was ihr denkt und fühlt!

Liebt euch ♥

 

7.1.14 12:22


(Nicht mehr als ein) Fragment

Die Illusion von Produktivität ist alles, was ich heute hinbekomme. Ich hoffe, es wird bald wieder besser. Ich weiß nicht genau, wo ich in meinem momentanen großen Projekt stehe, aber grade stecke ich fest.

Heute ein Text ohne Genre. 

 

Liebt euch.

 

(Nicht mehr als ein) Fragment

Seine Finger wanderten rastlos über meine Haut, als suchten sie die Antwort auf die Fragen in seinen Augen. Ein Zögern.
Schau, wie schön du bist.
Ich verglühte vor ihm, vor Scham und vor Gefühl. So nackt wie noch nie.  Ich floh, schloss die Augen, als er mich mit seinem Blick verschlang und nur noch einen schalen Rest übrig ließ. Eingehüllt in die fragile Illusion seiner Zuneigung, ließ ich mich in dem Strom seiner Berührungen treiben.
Eine Reihe farbengeladener Momente, zusammengehalten von Hoffen und Warten. Der Glaube, Geduld sei genug.
Ich tanzte in die Sonne, eingekleidet in die Freiheit, die er nicht sehen konnte. Er hielt sich an dem Stacheldrahtzaun aus seinen Gedanken fest, der sich immer tiefer in sein Fleisch schnitt. Auf Zehenspitzen einen Schritt ins Nichts tippelnd, hielt ich mir die Augen zu.

Ich bin Musik für dich. Und du für mich.
Er impfte seine Worte in mein Herz, das aufblühte und nach mehr gierte, mehr von diesem warmen Versprechen, dass es irgendwann vorbei sein würde. Irgendwann, doch nicht jetzt, noch nicht. Nicht jetzt.

Aber was sind wir eigentlich? Was waren wir?

Ich sammelte seine Tränen, jede ein Beweis für die Richtigkeit des Moments. Auf einem Weg ins Nichts, neben Bahnschienen, Betreten auf eigene Gefahr, trug er mich in die Nacht. Warte ab, du wirst es noch erleben.
Eine Tonne Gold war nicht genug. Nicht genug Raum, nicht genug Zeit, nicht genug.

Er hielt ein Versprechen.
Er brach zwei, drei,vier, fünf.
Er fing mich auf. Und ließ mich wieder fallen.
Ich meine es gut mit dir.
Was heißt das am Ende?

 

19.10.2013

 

Danke fürs Lesen und für euer Feedback!

 

Eure Mondprinzessin

20.10.13 00:22


Auseinanderfallen

Es gibt Nächte, die fühlen sich an, als könnten sie nicht überstanden werden. 

 Wie geht es weiter?

 

Liebt euch!

Eure Mondprinzessin

 

Auseinanderfallen


Beim Blick nach innen
dem vorsichtigen
auf einmal Enge, auf einmal
kein sein mehr da
wer bin ich, nein-
wo bin ich?
Der Atem schwer
sinke ich in ein, so lange nicht mehr so gefühlt
allein.

Still dreht sich das Rad
es ist nicht mehr vertraut
was soll ich tun?
Kann nicht mehr stehen,
nicht mehr laufen
nicht mehr greifen, alles
verschwimmt

Beim Blick nach innen,
dem Leichtsinnigen
auf einmal nichts mehr, auf einmal
wieder ich.

18.09.2013

16.10.13 20:17


Danke

Meine Lieben!

Heute weder Geschichte, noch Gedicht. Dafür Gedanken. Ich weiß nicht, wie viele hier ab und an reinschauen und lesen. Ich weiß, dass es die Richtigen erreicht.

Ich möchte etwas mit euch teilen.

Soziale Begegnungen, Zwischenmenschliche Beziehungen aller Art, waren schon immer etwas schwierig für mich. Ich habe viel erlebt, bin gefallen und wieder aufgestanden, wurde verletzt und habe verletzt, habe gehofft und wurde enttäuscht, habe manchmal zu viel gewagt und oft nicht genug.
Ich dachte früher auch, irgendwann wird das alles leichter und geht wie von alleine und damit lag ich ebenso falsch, wie mit der oft gefassten Annahme, es kann gar nicht klappen.

Ich habe viel gelernt und ebensoviel werde ich noch lernen und das ist unheimlich schön, denn es macht Spaß, zu wachsen.
Beziehungen sind immer noch nicht leicht für mich und Kontakte knüpfen stellt mich oft vor ein großes Rätsel. Aber ich bin mutig. Und ich bin geduldig. Vor allem aber habe ich keine Angst, radikal zu sein, wie ich bin und das stolz vor mir herzutragen. Und es gibt Menschen, die das zu einem ganz besonderen Gefühl machen und das bringt mich dazu, weswegen ich das hier schreibe.

Bei allem, was passiert, in meinem Leben, in meinem Kopf, möchte ich eins niemals aus den Augen verlieren: Dankbarkeit.
Und ich finde es wichtig, das auszusprechen.

Danke.

Danke, für's da sein, trotz wenig Kontakt.

Danke, dass du mich anrufst, weil du weißt, dass ich dich zum Lachen bringen kann, wenn Jungs mal wieder alle doof sind.

Danke, dass du sofort kompromisslos sagst: "Dieser Penner!", weil du weißt, dass in diesen Momenten Loyalität an erster Stelle steht, ganz egal, wie viele Seiten die Geschichte hat.

Danke, dass du meine Stärke auch noch siehst, wenn ich weine.

Danke, dass du anrufst, wenn ich mich gerade unendlich einsam fühle.

Danke, dass du mir sagst und zeigst, wie du fühlst.

Danke, für die kleinen Dinge. Für Komplimente, Räucherstäbchen, Bier von der Dönerbude mitbringen, wenn nichts anderes mehr auf hat, für den kleinen Hinweis, dass ich etwas Besonderes für dich bin.

Danke, dass du mich morgens aus dem Bett klingelst und überredest, mit dir feiern zu gehen.

Danke, für eine zweite Chance.

Danke, dass ich sein darf, wie ich bin, auch wenn du das nicht immer verstehst.

Danke, dass du mich daran erinnerst, dass ich alles kann, wenn ich nur will. Und danke, dass du das wirklich glaubst.

Danke, dass du verstehst, dass ich manchmal einfach nicht weiß, wie Konventionen im zwischenmenschlichen Miteinander gestaltet sind. Ich habe andere Regeln verinnerlicht, aber das ist in Ordnung, so lange wir darüber reden.

 

Danke, dass es Menschen gibt, die mit mir lachen und weinen und die sich mit mir auf Abenteuer einlassen.

Und danke für jeden, der neu in mein Leben tritt, es bereichert und den Mut hat, zu bleiben.

 

Liebt euch!

Eure Mondprinzessin

 

P.S. Ich befinde mich gerade in einem wunderschönen Zustand, in dem meine Gedanken wie von alleine neue Wege erarbeiten und manifestieren. Ich habe mal wieder viel aus diesem Wochenende mitgenommen. Grenzerfahrungen lohnen sich

14.10.13 18:13


Ein Wunsch

Heute ein Gedicht, dass ich vor einigen Wochen geschrieben habe. Es liegt meilenweit entfernt von dem, was ich heute fühle, aber es ist gut, sich daran zu erinnern, dass das, was es beschreibt, möglich ist.

Lasst mich wissen, was ihr denkt und ob es euch gefällt. Heute kann ich jedes nette Wort gebrauchen. 

Liebt euch!

Eure Mondprinzessin.

 

 

Ein Wunsch

Getragen von den Wellen meines Fühlens,
überlasse ich dir
mein Ich: Sieh hin!
Jede Regung, mit jeder Faser
wiege ich mich in der Sicherheit
zu sein.
Sei ohne Angst, ich will es auch sein
So tanze ich durch das Wunder
dich zu kennen
Und freue mich an deinem Zauber,
der mein Herz verführt
und mir Liebe zeigt
Lass dich fallen in dich selbst
In dir ist Freiheit
Spür den Wind in meinem Haar
gemeinsam am Meer
Ohne Zeit, ohne Grenzen
Träum mit mir
von uns
Es kann doch nichts passieren.
Ich nehm dich dir nicht weg
Ich schenk dir nur
mich.

 

Juni 2013

1.10.13 11:33


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