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Mondprinzessins Traum

Auf dem Wolkenschiff, versunken im roten Morgenlicht, saß die Mondprinzessin und träumte. Ihre Augen waren geschlossen, ihre Erdbeerlippen zu einem zuckersüßen Lächeln verzogen und auf ihren Wangen hatte sich ein Hauch von Kirschröte ausgebreitet.

Die Mondprinzessin träumte vom Abendhimmel, schon die ganze lange Sternennacht hatte sie über ihn siniert und phantasiert und nachgedacht.

Über seine majestätische Farbenpracht, die er mit federleichtem Pinselstrich meisterhaft an die Wolken malt.

Über sein geheimnisvolles Dämmerlicht, das er wie das feinste Seidentuch zärtlich um sich selber webt.

Über sein erstes Sternenfunkeln, das leise und zurückhaltend diamantene Schönheit ankündigt und dabei doch bescheiden bleibt.

So träumte sie und saß versonnen, hüllte sich in die wattige Wärme dieser Gedankenbilder, die ihr kleines Herz ganz vorsichtig leuchten ließen. Träumte selbst die Traurigkeit weg, die in ihr silbernes Haar geflochten war. Eine Strähne mehr für jede Wiederkehr ihrer Bewunderung, in der sie blass und ehrfürchtig aufsog, was ihr der Abendhimmel zum träumen schenkte.

Träumte auch den süßen Schmerz weg, der in ihren Tränen wohnte. Eine Trähne mehr für jede Wiederkehr der Nacht, die streng und still hinwegnahm, wovon sie ihre Augen nicht abwenden konnte.

Es wiegte sie das Wolkenschiff, sanftmütig hin und her und hielt sie fest in ihrem Traum. Ihr Herz war vom Hoffen schwer.

Bis dann mit liebender Barmherzigkeit die Sonne ihren Schlaf vergoldete und sie in ihre Arme nahm. Da schlug sie ihre Augen auf und blinzelte beschämt. Verbeugte sich und winkte kurz und ging dann fort, zu warten, um in nur ein paar Stunden schon ihn wieder zu sehen.

4.9.13 15:48
 
Letzte Einträge: Auseinanderfallen, Kleine Lichtgestalt, Tipping Point


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